
Vater und Sohn ausgesetzt in der kanadischen Wildnis
Ein Abenteuer, das ein Feuer entfachte
- Yukon
- Region
- Nordkanada, Ausgangsort Teslin mit rund 300 Einwohnern
- Helikopter
- Anreise
- mehrere hundert Kilometer in ein abgelegenes Gebirge
- zu Fuß und im Kanu
- Rückweg
- über Seen und Flüsse zurück Richtung Zivilisation
Im Sommer 2015 flogen mein Vater und ich ins Yukon-Territorium im Norden Kanadas. Unser Ziel war Teslin – ein kleines Dorf mitten in der Wildnis mit gerade einmal rund 300 Einwohnern. Doch dort sollte unsere Reise erst richtig beginnen.
Ein Schweizer Freund flog uns mit einem Helikopter mehrere hundert Kilometer tief in ein völlig abgelegenes Gebirge. Keine Straßen, keine Häuser, keine Zivilisation – nur unberührte Wildnis.
Was folgte, war eines der prägendsten Abenteuer meines Lebens.
Zunächst errichteten wir unser kleines Basecamp in den Bergen und verbrachten dort mehrere Tage. Danach machten wir uns mit vollgepackten Rucksäcken auf den Weg. Wir durchquerten das Revier von Grizzlybären, kämpften uns durch sumpfiges Gelände und bewegten uns kilometerweit durch eine Landschaft, die kaum ein Mensch zu Gesicht bekommt.
Unser Ziel war ein großer, abgelegener See, an dem unser zuvor abgeworfenes, selbstgebautes Kanu auf uns wartete. Von dort aus ging es auf dem Wasser weiter – durch Seen und Flüsse, bis wir schließlich wieder den Weg zurück in Richtung Zivilisation fanden.
Diese Reise war hart, manchmal anstrengend und definitiv nicht ohne Risiko. Gleichzeitig war sie überwältigend schön und voller Momente, die ich nie vergessen werde.
Was am Ende blieb, war ein echtes Bilderbuch-Abenteuer – und vor allem ein Feuer, das in mir entfacht wurde: der Wunsch, meine eigenen Grenzen immer wieder neu zu entdecken und mich auf weitere Abenteuer einzulassen.





